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Grenzenlos wandern

Das idyllische Dörfchen Taufers im Münstertal im Vinschgau und die umliegenden Orte bieten mit seinen Gebirgsformen ideale Voraussetzungen zu Wanderungen auf romantische Almen, blütenzarten Duftwanderungen durch Obstwiesen oder wunderschönen Waalwegwanderungen.

Wer hoch hinaus will ist ebenfalls bestens bei uns aufgehoben. Gleich in der Nähe beginnen abenteuerliche und herzerfrischende Hoch- und Gipfeltouren

TIPP: Unvergesslicher Erlebnistag auf der Sesvenna Hütte

Die Sesvenna Hütte auf 2.256 Höhenmeter ist ein Urlaubsgeheimtipp fürs ganze Jahr. Ob beim wärmenden Glühwein nach einer erlebnisreichen Skitour, oder beim stärkenden Schnapsl nach einer sommerlichen Gipfel oder Biketour, der Hüttenwirt erwartet uns.

Reizvoll auch für Kinder: mit den Zwergziegen, den Entchen, dem Esel Elias und dem Spielplatz langweilen sich die kleinen Gäste bestimmt nicht.


Wandertipp: Taufers – Mangitzalm – Mitteralm – Pravierhütte – Scarljoch

Über den Mühlweg, vorbei an den letzten Häusern des Dorfes, erreichen Sie die „Alte Säge“, ein altes Gebäude, welches früher das Sägewerk des Dorfes war.
Dort können Sie den Fahrweg verlassen und links auf dem Fußweg ins Avingatal abbiegen. Diesem Weg folgen Sie bis zur ersten Brücke über den Valgarolabach.
Dort überqueren Sie den Bach und können bis zum Scarljoch durch saftige Almwiesen wandern. Vorbei an einem kleinen Weiher, an welchem ein Grillplatz eingerichtet wurde, über die „Avingawiesen“, die am höchsten gelegenen Wiesen der Tauferer Bauern, durch einen kleinen Lärchenwald hindurch, betreten Sie die Weiden der Mangitzalm.

Rund 150 Meter nach Verlassen des Waldes finden Sie zu Ihrer Linken den „Teufelsstein“, von dem eine Sage erzählt, dass der Teufel einem Weiblein beim Wegräumen von Steinen behilflich sein wollte. Er wettete mit ihr, dass er die Steine schneller wegräumen würde, als es für das Beten eines „Vater unser“ brauche. Sollte ihm dies gelingen, gehöre die Seele des Weibleins ihm. Doch wie es das „Amen“ sprach, hatte der Teufel noch den großen Stein in seinen Händen. Er hatte die Wette verloren, ließ den Stein fallen und verschwand. Die Spuren der fünf Finger sind heute noch am Stein sichtbar.

Bald erreichen Sie die Mangitzalm, wo heute noch die Milch der Kühe zu Butter und Käse verarbeitet wird. Weiter der Markierung 1 folgend, gelangen Sie zur Mitteralm. Auch dort werden noch Butter und Käse hergestellt. Um dem Senner bei der Arbeit zuzusehen, müssen Sie die Alm schon um 7 Uhr erreicht haben. Bei geringer Steigung gelangen Sie nach einer halben Stunde zur Pravierhütte. Noch eine halbe Stunde dauert die Wanderung zum Tagesziel, dem Scarljoch, benannt nach dem Scarltal und dem Dorf Scarl, welche hinter dem Grenzübergang in der Schweiz liegen.


Beim Aufstieg zum Scarljoch sehen Sie eine Abzweigung zur Jöchlhütte, die im Jahre 1986 vom Bergrettungsdienst Taufers für alle Bergfreunde errichtet wurde. Bei schlechter Witterung können Sie dort Unterschlupf finden. Das Scarljoch bildet die Staatsgrenze und zugleich eine Wasserscheide. Ein Teil des Wassers fließt über den Inn und die Donau ins Schwarze Meer, während der andere Teil über die Etsch in die Adria gelangt.


Auf dem Rückweg gibt es die Möglichkeit bei der Mitteralm links abzubiegen und auf der Markierung 2 über Tabladè-Valstira-Böden nach Taufers zu gelangen.


Angaben zur Tour

Zeit: 3 Stunden - Markierung Nr. 1 (ohne Pausen)

beste Wanderzeit: Mai- September




Wandertipp: Taufers – Mangitzalm – Mitteralm – Pravierhütte – Scarljoch

Von Trafoi führt der Waldweg hinauf zur Furkelhütte (2153 m), einer Raststation mit Gastwirtschaft, die auch mit dem Sessellift von Trafoi aus zu erreichbar ist. Ortlermassiv mit Madatschferner und die Trafoier Eiswand stehen mächtig hinter uns. In diesem, aber in den folgenden Abschnitten des Weges begegnen wir Alpvieh auf der Sommerweide in den 2200 bis 2700 m hoch gelegenen Hochweiden. Von der Furkelhütte gelangen wir zur Prader Alm und weiter über einen schmalen Bergpfad i stel abfallendem Gelände nach etwa 1 ½ Stunden Gehzeit zur Stilfser Alm (2064 m). In beiden Almen sind intakte Wirtschaftsgebäude, aber auch Almweiden mit Steineinfriedungen, Schweinepferche, Jauchengruben, Wasserwaale usw. zu beobachten.
Auf der Stilfser Alm bestehen in den Sommermonate Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten. Über den Ochsenberg oder von Stilfs aus gelangt man zur Dorfer- und weiter zur Glurnseralm, steigt dann nach St. Martin bei Glurns ab. In diesem Teilstück ist der Obere Vinschgau mit seiner alten Kulturlandschaft sehr gut einsehbar.


Angaben zur Tour

Ausgangspunkt:  Trafoi (1543 m)
Gehzeit:    ca. 9 Std.
Höchster Punkt:  2153 m
Höhenunterschied:   im Aufstieg 800 m von Trafoi bzw. 1300 m von Glurns




Wandertipp: Taufers – Pravierhütte – Piz Sesvenna

Diese Wanderung ist nur Bergkundigen und bei guter Witterung zu empfehlen. Der Markierung Nr. 1 folgend, gelangen Sie zur Pravierthütte. Gleich dahinter beginnt ein steiler Aufstieg, der Sie über eine stufenförmige Landschaft bis zu einer Geröllhalde führt. In Serpentinen führt der Weg hinauf auf eine Scharte. Dort geht es nach links weiter über große Felsbrocken, zu deren Überwindung Schwindelfreiheit und Bergerfahrung verlangt werden.


Ein herrliches Panorama, ausgezeichnete Bergluft und entspannende Ruhe sind der Lohn für den schwierigen und langen Aufstieg.


Der Gipfel ist auch vom Schlinigtal über die Sesvennahütte und den Sesvennagletscher zu erreichen.


Angaben zur Tour

Zeit: 6 ½ Stunden – Markierung Nr. 5
beste Wanderzeit: Mai - September

Wandertipp: Taufers–Baustelhof–Ruine Rotund–Eselweg-Turnauna

Über die Kirchgasse und den Weg zu den Tellahöfen erreichen Sie den Baustadelhof. Auf den Spuren der Ritter gelangen Sie über den ansteigenden Schlossweg zur Ruine Rotund, einem Zeugen aus vergangener Zeiten, an dem Wind und Wetter im Laufe der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben.


Den höchsten Punkt dieser empfehlenswerten Halbtagswanderung haben Sie nun erreicht. Es geht nun weiter durch Wiesen und Wald über den Eselweg nach Turnauna. Über die wuchtigen Dämme zum Schutze vor Murenabgängen steigen Sie nun ab bis zu den Äckern und folgen dem Feldweg in Richtung Rifair rund 200 m weit, bis zur Abzweigung des Waalweges, Markierung Nr. 8. Diesem folgend, erreichen Sie das Dorf ohne weitere Anstrengung.


Angaben zur Tour

Zeit: 2 ½ Stunden – Markierung Nr. 6
beste Wanderzeit: Mai - September