TIPP: Unvergesslicher Erlebnistag auf der Sesvenna Hütte
Die Sesvenna Hütte auf 2.256 Höhenmeter ist ein Urlaubsgeheimtipp fürs ganze Jahr. Ob beim wärmenden Glühwein nach einer erlebnisreichen Skitour, oder beim stärkenden Schnapsl nach einer sommerlichen Gipfel oder Biketour, der Hüttenwirt erwartet uns. Gerne organisieren wir auf Wunsch, an unserem Ruhetag am Mittwoch, eine Hüttenübernachtung auf der Sesvennahütte.Reizvoll auch für Kinder: mit den Zwergziegen, den Entchen, dem Esel Elias und dem Spielplatz langweilen sich die kleinen Gäste bestimmt nicht.
Über den Mühlweg, vorbei an den letzten Häusern des Dorfes,
erreichen Sie die „Alte Säge“, ein altes Gebäude, welches früher das
Sägewerk des Dorfes war.
Dort können Sie den Fahrweg verlassen und links auf dem Fußweg ins
Avingatal abbiegen. Diesem Weg folgen Sie bis zur ersten Brücke über
den Valgarolabach.
Dort überqueren Sie den Bach und können bis zum Scarljoch durch saftige
Almwiesen wandern. Vorbei an einem kleinen Weiher, an welchem ein
Grillplatz eingerichtet wurde, über die „Avingawiesen“, die am höchsten
gelegenen Wiesen der Tauferer Bauern, durch einen kleinen Lärchenwald
hindurch, betreten Sie die Weiden der Mangitzalm.
Rund 150 Meter nach Verlassen des Waldes finden Sie zu Ihrer Linken den „Teufelsstein“, von dem eine Sage erzählt, dass
der Teufel einem Weiblein beim Wegräumen von Steinen behilflich sein
wollte. Er wettete mit ihr, dass er die Steine schneller wegräumen
würde, als es für das Beten eines „Vater unser“ brauche. Sollte ihm
dies gelingen, gehöre die Seele des Weibleins ihm. Doch wie es das
„Amen“ sprach, hatte der Teufel noch den großen Stein in seinen Händen.
Er hatte die Wette verloren, ließ den Stein fallen und verschwand. Die
Spuren der fünf Finger sind heute noch am Stein sichtbar.
Bald erreichen Sie die Mangitzalm, wo heute noch die Milch der
Kühe zu Butter und Käse verarbeitet wird. Weiter der Markierung 1
folgend, gelangen Sie zur Mitteralm. Auch dort werden noch Butter und
Käse hergestellt. Um dem Senner bei der Arbeit zuzusehen, müssen Sie
die Alm schon um 7 Uhr erreicht haben. Bei geringer Steigung gelangen
Sie nach einer halben Stunde zur Pravierhütte. Noch eine halbe Stunde
dauert die Wanderung zum Tagesziel, dem Scarljoch, benannt nach dem
Scarltal und dem Dorf Scarl, welche hinter dem Grenzübergang in der
Schweiz liegen.
Beim Aufstieg zum Scarljoch sehen Sie eine Abzweigung zur Jöchlhütte, die im Jahre 1986 vom Bergrettungsdienst Taufers für alle Bergfreunde errichtet wurde. Bei schlechter Witterung können Sie dort Unterschlupf finden. Das Scarljoch bildet die Staatsgrenze und zugleich eine Wasserscheide. Ein Teil des Wassers fließt über den Inn und die Donau ins Schwarze Meer, während der andere Teil über die Etsch in die Adria gelangt.
Auf dem Rückweg gibt es die Möglichkeit bei der Mitteralm links
abzubiegen und auf der Markierung 2 über Tabladè-Valstira-Böden nach
Taufers zu gelangen.
Angaben zur Tour
Zeit: 3 Stunden - Markierung Nr. 1 (ohne Pausen)
beste Wanderzeit: Mai- September
Von Trafoi führt der Waldweg hinauf zur Furkelhütte (2153 m),
einer Raststation mit Gastwirtschaft, die auch mit dem Sessellift von
Trafoi aus zu erreichbar ist. Ortlermassiv mit Madatschferner und die
Trafoier Eiswand stehen mächtig hinter uns. In diesem, aber in den
folgenden Abschnitten des Weges begegnen wir Alpvieh auf der
Sommerweide in den 2200 bis 2700 m hoch gelegenen Hochweiden. Von der
Furkelhütte gelangen wir zur Prader Alm und weiter über einen schmalen
Bergpfad i stel abfallendem Gelände nach etwa 1 ½ Stunden Gehzeit zur
Stilfser Alm (2064 m). In beiden Almen sind intakte Wirtschaftsgebäude,
aber auch Almweiden mit Steineinfriedungen, Schweinepferche,
Jauchengruben, Wasserwaale usw. zu beobachten.
Auf der Stilfser Alm bestehen in den Sommermonate Verpflegungs- und
Übernachtungsmöglichkeiten. Über den Ochsenberg oder von Stilfs aus
gelangt man zur Dorfer- und weiter zur Glurnseralm, steigt dann nach
St. Martin bei Glurns ab. In diesem Teilstück ist der Obere Vinschgau
mit seiner alten Kulturlandschaft sehr gut einsehbar.
Angaben zur Tour
Ausgangspunkt: Trafoi (1543 m)
Gehzeit: ca. 9 Std.
Höchster Punkt: 2153 m
Höhenunterschied: im Aufstieg 800 m von Trafoi bzw. 1300 m von Glurns
Diese Wanderung ist nur Bergkundigen und bei guter Witterung zu
empfehlen. Der Markierung Nr. 1 folgend, gelangen Sie zur
Pravierthütte. Gleich dahinter beginnt ein steiler Aufstieg, der Sie
über eine stufenförmige Landschaft bis zu einer Geröllhalde führt. In
Serpentinen führt der Weg hinauf auf eine Scharte. Dort geht es nach
links weiter über große Felsbrocken, zu deren Überwindung
Schwindelfreiheit und Bergerfahrung verlangt werden.
Ein herrliches Panorama, ausgezeichnete Bergluft und entspannende Ruhe sind der Lohn für den schwierigen und langen Aufstieg.
Der Gipfel ist auch vom Schlinigtal über die Sesvennahütte und den Sesvennagletscher zu erreichen.
Angaben zur Tour
Zeit: 6 ½ Stunden – Markierung Nr. 5
beste Wanderzeit: Mai - September
Über die Kirchgasse und den Weg zu den Tellahöfen
erreichen Sie den Baustadelhof. Auf den Spuren der Ritter gelangen Sie
über den ansteigenden Schlossweg zur Ruine Rotund, einem Zeugen aus
vergangener Zeiten, an dem Wind und Wetter im Laufe der Jahrhunderte
ihre Spuren hinterlassen haben.
Den höchsten Punkt dieser empfehlenswerten Halbtagswanderung haben Sie
nun erreicht. Es geht nun weiter durch Wiesen und Wald über den Eselweg
nach Turnauna. Über die wuchtigen Dämme zum Schutze vor Murenabgängen
steigen Sie nun ab bis zu den Äckern und folgen dem Feldweg in Richtung
Rifair rund 200 m weit, bis zur Abzweigung des Waalweges, Markierung
Nr. 8. Diesem folgend, erreichen Sie das Dorf ohne weitere Anstrengung.
Angaben zur Tour
Zeit: 2 ½ Stunden – Markierung Nr. 6
beste Wanderzeit: Mai - September